Seit kurzem hat sie nun die Gewissheit, dass sie an einer neuralen Muskelatrophie leidet. All die anderen Diagnosen, die hin und wieder in Berichten auftauchten darf und kann sie nun über Bord werfen. Anfang diesen Jahres hatte sie sich in der Neurologischen Uniklinik Mannheim vorgestellt. Sie unterzog sich unter anderem auch einem erneuten Gentest sowie einer Nervenleitgeschwindigkeitsmessung. Das Ergebnis hieraus ergab eindeutig, dass es eine Form des neuralen Muskelschwunds sein muss, allerdings war die Testung auf den HMSN Typ3 Dejerine-Sottas negativ. Warum sie erneut eine weitere Klinik aufgesucht hat? Weil sie die fast dauerhaften Schmerzen (gleichen vielleicht einem Muskelkater?!) im letzten Jahr zunehmendst verunsicherten und sie durch ihren enormen Kräfteverlust Angst vor einem großen "Schub" hatte. Leider konnten die Ärzte ihr auch dieses Mal kein Endgültiges Ergebnis mit nach Hause geben, jedoch hofft sie, dass wenn sie sich ein bisschen schont, sie ihre Schmerzen in Zukunft nicht mehr so oft ärgern werden.