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Ich werde seit Juni 2003 von der

Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke GmbH
Niederlassung Böblingen
Wilhelmstr. 23
73034 Böblingen
Tel.: 07031-721948
Fax: 07031-721950
E-mail: boeb@heimbeatmung.com
www.heimbeatmungsservice.de

Infoline 0700-23 28 68 64

versorgt und empfehle diesen Pflegedienst für außerklinische Intensivpflege gerne weiter.

Der Geschäftsführer Herr Jörg Brambring hat nachfolgenden Vortrag gehalten, den ich für sehr informativ halte:

Vortag: Jörg Brambring, München

Zur Person:

Mein Name ist Jörg Brambring. Ich bin geschäftsführender Gesellschafter beim Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke GmbH. Außerdem bin ich Krankenpfleger mit dreijähriger intensivpflegerischer vollstationärer Erfahrung aus verschiedenen Kliniken und habe die Weiterbildung zum Stationsleiter absolviert.

Im Oktober 1998 habe ich den Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke mit meinen Geschäftspartner Christoph Jaschke gegründet.

Die Idee:

Der Gedanke war es ein Unternehmen zu gründen, welches sich auf die außerklinische Intensivpflege von invasiv langzeitbeatmeten Klienten konzentriert. Diese Versorgung sollte auf hohem Qualitätsniveau durchgeführt werden. Also mit Krankenschwestern und -pflegern mit mindestens einjähriger Erfahrung im Intensivbereich, oder der darauf bezogenen Fachweiterbildung. Die Gründungsidee kam aus der praktischen Erfahrung im Intensivstationsalltag. Immer wieder lagen Patienten auf der Intensivstation, weil ein erfolgreiches Weaning nicht dauerhaft durchzuführen war. Diese Patienten konnten also nur wegen der Beatmungspflicht nicht verlegt werden. Kostbare Intensivbetten wurden so für Akutfälle blockiert. Zudem befanden sich die Patienten in einer "unnötigen" Gefahr für nosokomiale Infektionen. Recherchen ergaben, dass von Seiten der Medizintechnik eine häusliche Versorgung generell erstmal möglich ist. Heimbeatmungsgeräte in Form von "abgespeckten" Intensivrespiratoren waren bereits auf dem Markt vorhanden. Natürlich musste immer im Einzelfall entschieden werden, ob eine Heimbeatmung invasiv oder auch nicht-invasiv möglich war.

Unternehmensgründung:

Im Oktober 1998 gründeten wir das Unternehmen und bekamen zum 01.01.1999 die Zulassung der Kostenträger um diese Klientel versorgen zu können. Die Heimbeatmung war zu diesem Zeitpunkt noch relativ neu und unbekannt. Deshalb mussten erst alle Strukturen für diese Versorgung aufgebaut werden. Die Kliniken wurden über unsere Dienstleistung informiert und auch für viele Ärzte war es neu, dass beatmete Patienten auch im häuslichen Bereich versorgt werden können.

Unsere Dienstleistungen:

        Kompetente Grund- und Behandlungspflege

        Schulung der Klienten und Ihrer Angehörigen

        24-Stunden-Betreuung

        Rufbereitschaft rund um die Uhr

        Urlaubsplanung und Begleitung

        Hauswirtschaftliche Versorgung

        Unterstützung einer kreativen Lebensgestaltung

        Schul-, Ausbildungs- und Berufsbegleitung

        Physiotherapievermittlung

        Psychosoziale Betreuung

        Ambulante Tracheostomaversorgung

        Beratung bei der Planung eines Beatmungsservices

        Beratung von medizintechnischen Firmen

Finanzierung:

Die Finanzierung der Heimbeatmung ist nach SGB V gesetzlich geregelt. Der Mangel einer adäquaten Abrechnungsgrundlage erfordert allerdings in Einzelfällen schwierige Verhandlungen mit den Kostenträgern. Es ist unser Bestreben, eine qualitätsbezogene, einheitliche Finanzierungsgrundlage zu erwirken. Durch aktive Gremienpflege und Öffentlichkeitsarbeit setzen wir uns für die Erarbeitung hochwertiger Standards in der Qualität der Pflege und der Abrechnungsgrundlagen ein.

Ist-Zustand:

Die Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke GmbH beschäftigt momentan  582 Mitarbeiter und versorgt 78 Klienten in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und NRW.

Die Klienten werden bis 24 Stunden täglich im häuslichen Bereich und im Betreuten Wohnen versorgt.

Die medizintechnische Ausstattung mit Heimbeatmungsgeräten, Sauerstoffversorgung, Pulsoxymetrie und allen pflegerischen Hilfsmitteln ist von Seiten der Hilfsmittelvertriebe abgedeckt.

Der Bedarf an einer außerklinischen Intensivpflege im ambulanten und vollstationären Bereich steigt stetig, da durch die moderne Apparatemedizin die Patienten auch mehr zu Pflegfällen werden. Durch die Fallpauschalen des DRG-Systems müssen natürlich auch diese Patienten möglichst schnell aus der Klinik entlassen werden.

Fazit:

Die außerklinische Intensivpflege bereitet dem Klienten mehr Lebensqualität mit weniger Risiken durch nosokomiale Infektionen. Sie entspricht dem Grundsatz: "ambulant vor stationär"

      Jörg Brambring

      Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke GmbH