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Heimbeatmung live zum Schnuppern...

Heimbeatmung ist ein Teilgebiet der Intensivmedizin, bei der Patienten aufgrund zeitweiser oder bleibender Störung von Nervensystem oder Atemmuskulatur künstlich, das heißt maschinell, beatmet werden, aber trotzdem aus der Klinik entlassen wurden.

Das klingt eigentlich sehr erstaunlich und viele Menschen, auch ausgebildetes Fachpersonal, können sich oft nicht vorstellen was sich hinter Heimbeatmung in der Häuslichkeit eines beatmeten Menschen, wie zum Beispiel mir, verbirgt. 

Wie geht denn das, kann das gehen,

wie soll das funktionieren, wie läuft so was ab? 

Ich bin seit über 6 Jahren rund-um-die-Uhr beatmet und habe bis heute die Erfahrung machen müssen, dass die Menschen, die sich z.B. bei mir als Mitarbeiter vorstellen, nicht wirklich eine Ahnung davon haben, wie Heimbeatmung in einem Privathaushalt ablaufen kann.  

Wahrscheinlich ist es auch nicht zwingend so, dass man sich als erfahrene Pflegefachkraft Gedanken macht, was mit den Menschen passiert, die beatmet nach Hause entlassen werden.  

Es ist auch immer noch so, dass man Menschen wohlwollend beatmet aus der Klinik nach Hause entlässt, damit sie in ihrem gewohnten Umfeld friedlich von dieser Welt gehen können...

Mich schockiert das immer wieder, denn ich lebe seit über 6 Jahren beatmet zuhause und habe keine Angst, dass das morgen nicht mehr gehen können sollte. 

Vielmehr finde ich es extrem wichtig zu informieren und aufzuklären, dass beatmeten Menschen noch viel Lebensqualität durch diese maschinelle Hilfe erhalten wird. 

Man hört so oft, dass Menschen, nicht wissend wie der Beatmungszustand ist, sagen, dass sie niemals an Schläuchen hängen wollen, nicht von anderen abhängig sein wollen und lieber sterben, bevor sie sich beatmen lassen. 

Das finde ich sehr erschreckend, denn kaum einer verweigert sich z. B. einem Herzschrittmacher.

Der 8. Oktober 1958 ging in die Geschichte der Medizin ein: An diesem Tag bekam der Schwede Arne Larrson als erster Mensch einen Herzschrittmacher. Seitdem haben die künstlichen Taktgeber Millionen Menschen das Leben gerettet, indem sie einen gestörten Herzschlag wieder normalisiert haben. Seitdem wird die Herzschrittmachertherapie ständig verbessert, um Patienten mit Herzrhythmus-Störungen ein weitestgehend normales Leben zu ermöglichen. 

Mit der künstlichen maschinellen Beatmung ist es nichts anderes. Künstliche Beatmung dient der Unterstützung oder dem Ersatz der eigenen spontanen Atmung, wenn diese nicht mehr ausreichend oder gar nicht mehr funktioniert.  

Das es das heute gibt, ist grandios und es ist mir unverständlich, dass ein Mensch freiwillig nicht mehr weiteratmet, auch wenn es mit maschineller Hilfe ginge und er z.B. noch denken, sehen, hören und kommunizieren kann.

„So schön wie hier kann´s im Himmel gar nicht sein...“ 

-Ich glaube, dass es viel zu wenig aufschlussreiche gute Informationen über Heimbeatmung in der Praxis gibt und einigen Menschen, die mit Empathie ihren Beruf als examinierte Pflegefachkraft ausüben, würde sich vielleicht ein neues Tätigkeitsfeld eröffnen, dass ihnen Freude, Erfolg und Zufriedenheit verschafft, wüssten sie, was sie tatsächlich erwartet.

Ich lade Sie ein! 

Es ist mir ein großes Bedürfnis über Heimbeatmung in der Häuslichkeit aufzuklären, zu informieren und auch vor allem examinierte Pflegefachkräfte aus der Intensivmedizin, Krankenpflege- und Altenpflegefachkräfte dafür zu interessieren. 

Schreiben Sie mir, wenn Sie gerne mal Heimbeatmung in der Häuslichkeit kennen lernen möchten, unter connypabst@arcor.de

Ich nehme mir Zeit für ausführliche Gespräche mit Ihnen, berichte Ihnen von meinen Erfahrungen und kann auch vieles von anderen Betroffenen und deren Erfahrungen berichten. 

Bei Interesse an einer Anstellung, biete ich auch unverbindliche „Schnupper-Stunden“ an, in denen Alltag bei mir miterlebt werden kann, um eine realistische Vorstellung von Heimbeatmung zu bekommen. Natürlich kann auch das anwesende Pflegepersonal nach seinen Erfahrungen mit Heimbeatmung befragt werden.

Ich freue mich sehr über Ihre Zuschriften!

Herzlichst

Conny Pabst

 

 

www.beatmet-zuhause-leben.de