Besonders freue ich mich auch über Einträge in mein Gästebuch!!!
Meinen Weg suchen,
jeden Tag von neuem,
mit all meinen Möglichkeiten,
trotz aller Schwierigkeiten.
Meinen Weg akzeptieren,
auch wenn andere es leichter
haben,
auch wenn es mich enorm
fordert,
auch wenn ich manches nicht
verstehe.
Meinen Weg gehen,
auch wenn er steil und steinig
ist,
auch wenn Hindernisse es
erschweren,
auch wenn ich ganz alleine bin.
Auf meinem Weg bleiben,
trotz aller Versuchungen,
mir selbst treu bleiben,
so das Ziel erreichen.
Erster Ausflug mit Beatmung -
die Tüte bekam ich in meinem
Lieblings-Card-Shop
Ich heiße Conny Pabst und lebe beatmet zuhause...
....und zwar genau seit dem 17.06.2003.
An diesem für mich denkwürdigen Datum wurde ich nach 9 1/2 Wochen Intensivstation aus dem Kreiskrankenhaus Kirchheim entlassen und werde seither von einem ambulanten Pflegedienst betreut.
Ich war notfallmäßig am 13.04.2003 ins Krankenhaus eingeliefert worden, weil ich durch meine fortgeschrittene progressive Muskeldystrophie in eine CO²-Narkose fiel, aus dem Rollstuhl gestürzt bin und mir den Oberschenkelhals gebrochen habe.
Der Bruch wurde erst 8 Tage nach Einlieferung festgestellt und dann mit dem Einbau einer künstlichen Hüfte am 22.04. korrigiert.
Am 05.05.2003 wurde ich tracheotomiert, da ich trotz größter Anstrengung nicht mehr in der Lage war ausreichend selbst zu atmen.
Es war ein großer Einschnitt in mein Leben und einige Mitarbeiter meines Pflegeteams haben von Anfang an miterlebt, welche großen physischen und vor allem psychischen Probleme ich hatte und sind mir so hilfreich beigestanden, obwohl es immer mal wieder fast über ihre Kräfte ging.
Heute denken wir öfters daran zurück und können unsere Erfolge der letzten 5 3/4 Jahre manchmal kaum fassen.
Hoffnungsvoll schauen wir weiter in die Zukunft und versuchen einfach jeden neuen Tag zu genießen...